
Funktioniert das Gesetz des Schweigens beim Doping wie die Omertà der Mafia?
Die Henriette-Courgette-Romane verbinden investigative Recherchen mit gesellschaftlichen Konflikten und einer ungewöhnlichen Dreiecksbeziehung.
Als Henriette zum Thema Blutdoping im Hochleistungssport recherchiert, stößt sie auf ein System aus Erfolgsdruck, Loyalität und kalkuliertem Wegsehen. Hinter den glänzenden Fassaden des Spitzensports zeigt sich ein Geflecht aus Interessen, in dem sportliche Leistung, medizinische Möglich-keiten und institutionelles Schweigen eng miteinander verbunden sind. Je tiefer Henriette in diese Welt eindringt, desto deutlicher wird, wie leicht ethische Grenzen um des Erfolgs willen verschoben werden und wie schwierig es ist, Verantwortung eindeutig zuzuordnen.
Ein Roman über Liebe jenseits gesellschaft-licher Normen und über die Frage, wie viel Wahrheit das Sportsystem erträgt.
„Ein sehr spannendes Buch … bis zum Schluss nicht langweilig.
Eine klare Leseempfehlung!“
– Leserrezension -
Henriette und Karl kaufen ein Haus in der Bretagne, ihrem langjährigen Lieblingsreiseziel. Sie freuen sich sehr über ihre Entscheidung und auf die gemeinsame Zeit in ihrem neuen Domizil. Diese erfreuliche Entwicklung wird dadurch überlagert, dass Henriettes Situation bei der „Neuen Saarbrücker Zeitung” unerträglich wird und sie kündigt. Es kommt zu einem tätlichen Angriff ihres Chefs Mutschler, und sie wird juristisch von ihm unter Druck gesetzt. Henriette recherchiert zur Vergangenheit von Mutschler und deckt seine früheren Übergriffe gegen Frauen auf. Sie solidarisiert sich mit diesen Frauen und startet einen medialen Shitstorm gegen Mutschler, in dem dieser untergeht. Die Freude über ihren Coup paart sich mit Unsicherheiten. Rechtfertigt der Erfolg die verwendeten Mittel und den Preis von Todesfällen? Hinzu kommen Probleme mit ihrer verstorbenen Mutter. Henriette schwimmt in das bretonische Meer hinaus und findet ihre eigene Antwort.
Weitere Romane der Reihe:
Tiefer Fall
Vierte Macht
Wirkenschied
