
Wie weit darf Selbstbestimmung am Lebensende gehen, und wer bezahlt am Ende den Preis?
Die Henriette-Courgette-Romane verbinden investigative Recherchen mit gesellschaftlichen Konflikten und einer ungewöhnlichen Dreiecksbeziehung.
Ausgangspunkt von Henriettes neuer Recherche ist die Debatte über Sterbehilfe und assistierten Suizid in Deutschland. Im zeitlichen Umfeld einer politischen Entscheidung des Bundestages untersucht sie die rechtlichen, gesellschaftlichen und historischen Dimensionen eines Themas, das Fragen von Selbstbestimmung, Verantwortung und Menschenwürde berührt.
Parallel dazu begegnet der Leser Hans Wirkenschied, einem alternden Industriellen, der seinen eigenen Tod vorbereitet. Seine Geschichte bleibt lange ohne erkennbare Verbindung zu Henriettes Recherchen, bis sich am Ende unerwartete Zusammenhänge zeigen.
Ein Roman über Liebe jenseits gesellschaftlicher Normen und über die Frage, wie weit Selbstbestimmung am Lebensende gehen darf.
Henriettes Vater denkt über ein selbstbestimmtes Lebensende nach und bittet sie, etwas über Sterbehilfevereine in Deutschland herauszufinden. Das Thema bewegt Henriette dermaßen, dass sie für einen Fernsehbeitrag recherchiert, auch, weil eine Bundestagsentscheidung ansteht. Außerdem wird sie von ihrer Familiengeschichte verfolgt. Karl erhält einen anonymen Anruf mit Grüßen von seiner Mutter, die allerdings schon vor zehn Jahren verstorben ist. Nach Wirkenschieds Tod tauchen im Zusammenhang mit einer beträchtlichen Erbschaft immer mehr Fragen über Karls Eltern auf. Die Suche nach Antworten wird für ihn zunehmend existenziell. Roberta unterstützt Karl bei der Suche nach dem anonymen Anrufer, verliebt sich in eine Richterin, ohne allerdings die Nähe zu Henriette verlieren zu wollen. Henriette wiederum unterstützt Karl bei der Suche nach seinen familiären Wurzeln. Die emotionalen Belastungen dieser Ereignisse hinterlassen bei Henriette und Karl tiefe Spuren.
Weitere Romane der Reihe:
Roter Saft
