
Wer schreibt eigentlich medizinische Leitlinien, und wessen Interessen stehen dahinter?
Die Henriette-Courgette-Romane verbinden investigative Recherchen mit gesellschaftlichen Konflikten und einer ungewöhnlichen Dreiecksbeziehung.
In ihrer aktuellen Recherche untersucht Henriette medizinische Leitlinien, also jene Empfehlungen, die Ärztinnen und Ärzten Orientierung geben sollen. Dabei wird sichtbar, wie eng wissenschaftliche Autorität und wirtschaftliche Interessen miteinander verwoben sein können.
Zwischen medizinischer Forschung und ihrer Finanzierung durch die Pharma-industrie entsteht ein Spannungsfeld, in dem wissenschaftliche Glaubwürdigkeit und wirtschaftliche Interessen aufeinandertreffen.
Ein Roman über selbstbestimmte Beziehungen und über die Probleme, die entstehen, wenn medizinethische Prinzipien unter wirtschaftlichen Druck geraten.
Henriette und Roberta untersuchen den Tod von Professor Dr. Thomas Pfilzner, der vom Schwarzenbergturm gestürzt ist. War es Selbstmord oder Mord? Karl beginnt in Salon-de-Provence ein Verhältnis mit Sybille, die auch mit Roberta liiert ist und zudem die frühere Ehefrau des Toten war. Die Nachforschungen führen nach Ilanz in die Schweizer Berge, wo Pfilzner ein Appartement besessen hatte. Der Mediziner war Mitautor medizinischer Leitlinien zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eng mit der Pharmaindustrie verbunden. Eine Plagiatsaffäre um seine Habilitation zerstört schließlich seine berufliche Existenz. Henriette nutzt polizeiliche Informationen Robertas für einen Artikel. Gleichzeitig geraten die Beziehungen zwischen Henriette, Karl und Roberta unter Druck. Sybille verschwindet nach Pfilzners Tod spurlos, und auch Karls Verhältnis zu ihr endet abrupt. Hat Sybille den Tod von Pfilzner verschuldet?
Weitere Romane der Reihe:
Roter Saft
Vierte Macht
Wirkenschied
